Alltag-Fotografie,Fotografieren im Vorübergehen, Dieter Gergen 2026
- gergen2
- 4. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen
Alltag-Fotografie – Fotografieren im Vorübergehen
Fast jeden Tag, wenn ich draußen unterwegs bin, habe ich meine Kamera dabei. Ich fotografiere nicht unbedingt mit einem festen Plan, sondern reagiere auf das, was mir begegnet: Lichtstimmungen, Spuren, Oberflächen, kleine Szenen, zufällige Anordnungen oder Irritationen im Stadtbild.
Diese Fotos nenne ich Alltag-Fotos.
Mit „Alltag“ meine ich dabei nicht das Banale im abwertenden Sinn. Alltag ist für mich der Raum, in dem sich Leben tatsächlich abspielt: auf Wegen, Straßen und Plätzen, beim Einkaufen, Spazierengehen, Warten oder Beobachten.
Meine Alltag-Fotos entstehen aus Aufmerksamkeit. Sie sind keine inszenierten Kompositionen, aber auch keine bloßen Schnappschüsse. Sie bewegen sich zwischen Dokumentation, visueller Notiz und persönlicher Bildsprache.
Mich interessiert nicht zuerst das spektakuläre Motiv, sondern der Moment, in dem etwas Gewöhnliches durch den fotografischen Blick Bedeutung erhält.




































































Eine beeindruckende Zusammenstellung. Mir gefällt die Auswahl der Motive, aber auch die konsequente Reduzierung auf das Format. 👍